Martin Affolter* war einer der ersten „Göttlich-Präsentieren“-Coachees

Die Dramaturgie einer Konferenz sollte auf eine stete Steigerung angelegt sein. „The Best for last“ heisst der Grundsatz. – Am Ende einer Konferenz soll noch mal ein ordentliches rhetorisches Feuerwerk abgehen. Bei den Kaderkonferenzen von Martins Arbeitgeber ist diese Rolle für ihn reserviert.

„Machen wir uns nichts vor“, sagt Martin. „Diese Rolle habe ich dank des „Göttlich-Präsentieren“-Programms. Im Jahr 2017 war der Abteilungsleiter eines Telekommunikationsunternehmens einer der ersten, die das individuelle „Göttlich-Präsentieren“-Coaching absolvierten. „Ich hab‘ enorm viel profitiert und habe heute zum einen viel Spass dabei, Präsentationen zu halten. Es ist zu einem Markenzeichen von mir geworden.“ – Und das war nicht immer so.

„Ich habe früher Präsentationen gehalten wie die meisten: Viele Bulletpoints auf einer Folie, und wenn der Platz nicht mehr reichte, habe ich einfach die Schrift verkleinert. Unterdessen mache er das schon ziemlich anders, erzählt er weiter: „Das beginnt damit, dass ich mir viel mehr Gedanken über die Geschichte mache, die ich erzählen möchte und mir eine Dramaturgie ausdenke. Eigentlich denke ich die ganze Zeit in „Geschichten“. Bei allem, was ich erlebe, frage ich mich: „Wie kannst Du das als Geschichte weitergeben?“

Der Anfang war hart

Tatsächlich musste sich Martin zu Beginn umgewöhnen. „Ich hatte ja viele Foliensätze, die zum Teil von anderen vorbereitet worden waren. Die meisten entsprachen nicht dem, was ich wollte. Das war schon ein Stück Arbeit, die ich dann häufig am Abend gemacht habe.“ Will heissen: Bildmaterial suchen, das zu der angedachten Dramaturgie passt, umarbeiten der Powerpoint-Folien und auch Arbeit an den Texten. „Ich war es gewohnt, die Bulletpoints so quasi als Stichworte für eine Präsentation zu nutzen. Das fiel ja dann weg.“

Martin hatte sich während des Coachings häufig der Möglichkeit bedient, seine Präsentationen beim Üben mit der GoPro aufzuzeichnen und die Aufzeichnung dann mit seinem Coach zu besprechen. „Das war für mich super-praktisch. Vor allem auch, weil Patrick oft auch am Abend noch für mich erreichbar war. Wir haben häufig noch bis in die Nacht hinein an Dingen gefeilt.“

Virtuelles Coaching bringt viel Flexibilität

Dass viele Coaching-Sessions dabei über Skype stattgefunden haben, hat Martin nicht gestört – im Gegenteil. „Es war sicherlich gut, dass wir uns gleich zu Beginn meines Coachings einmal persönlich getroffen haben und ich auch an einem Gruppen-Workshop teilgenommen hatte. So hatten wir bald einen Draht zueinanderr. Aber danach war das super flexibel, über das Video-Conferencing miteinander zu arbeiten. Wir haben beispielsweise auch oft noch eine Coaching-Session abgehalten, wenn ich am Abend vor einem Auftritt in meinem Hotel angekommen war.“

Nach einem halben Jahr hat Martin sein Coaching abgeschlossen. „Wir sind aber in Kontakt geblieben. Ich sende Patrick heute noch die Videos von meinen „grossen Auftritten“, also wenn ich beispielsweise an der Kaderkonferenz spreche und freue mich auf sein Feedback. Froh bin ich aber insbesondere um die Tricks und neuen Möglichkeiten, die wir als Alumnis von „Göttlich präsentieren“ immer noch erhalten. Das hilft mir, auch bei neuen technischen Möglichkeiten, z.B. neuen Funktionalitäten in Powerpoint, up-to-date zu bleiben. „

*aus Diskretionsgründen haben wir für diesen Text das Psydonym „Martin Affolter“ verwendet.


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